Grundsätze im Überblick

1

Vorgehensmodelle und Methoden: eine Methode ist besser als gar keine….

2

Entwicklungsumgebung: Effizientere Realisierung, Ergebnisse haben abschätzbares „Look & Feel“, viele nichtfunktionale Anforderungen müssen nur noch einmal festgelegt und überprüft werden.

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Phasen: Projekte werden in den 6 Phasen gem. HERMES abgewickelt. Damit werden sie kontrollierbar.

4

Entscheidungspunkte: die 13 Entscheidungspunkte von HERMES (zwischen den Phasen und teilweise innerhalb der Phasen) ermöglichen vordefinierte Kontrollen über den Projektstand. Es werden nicht mehr einzelne Dokumente sondern sog. „Lieferungen“ beurteilt und abgenommen.

5

Modelle und Diagramme: Modelle und Diagramme erzwingen präziseres Denken und führen zu klareren Aussagen als blosse Prosatexte.

6

Iteratives Vorgehen: Frühestens ab Ende der Phase Voranalyse können (und wo möglich sollen) Projekte in Realisierungseinheiten aufgeteilt werden.

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Prototypen: Wo zweckmässig sollen mit Prototypen mögliche Unsicherheiten (Missverständnisse oder Bauprobleme) beseitigt werden.

8

Use-Case Zentrierung: Use-Cases werden als „Stückliste“ des Systems verstanden. Sie bilden die Grundlage für die Planung und Überwachung des Systems.

9

Architektur-Zentrierung: Die Systemarchitektur ist der Bauplan des Systems. Er gibt Auskunft über die Machbarkeit, Risiken und Kosten des zu bauenden Systems und ist gleichzeitig der „Masterbauplan“ für alle beteiligten Informatiker.